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Schweizer Uhrenmarkt
Joel Barker demonstriert seine Schlüsselaussage (wenn Wettbewerber Neues schaffen, sind wir ALLE betroffen!) mit folgendem Beispiel:
Im Jahre 1968 blickten die Schweizer auf 100 Jahre Weltherrschaft im Uhrenmarkt zurück. Sie hatten 65% des Weltmarktes und fuhren mit 60000 Uhrmachern 85% des Weltprofits im Uhrengeschäft ein.
Dann entwickelten Schweizer Fachleute in Neuchatel ein neues Uhren-Paradigma: die Quartzuhr. Sie wurde auf einer Fachmesse in der Schweiz vorgestellt, aber kein einziger Schweizer Uhrenmacher war bereit, den Paradigmen-Visionären als Pionier zu folgen. Natürlich mußten große Summen investiert werden, um das Laborprodukt zur Marktreife zu führen. Aber Texas Instruments (USA) und SEIKO (Japan) erkannten das ungeheure Potential und führten das Quartz-Paradigma weltweit zum Erfolg.
Im Jahre 1978 hatten von den 60000 Schweizer Uhrmachern 50000 ihren Job verloren. Der Weltmarktanteil sämtlicher Schweizer Uhrenfabrikanten war auf 10% gesunken.
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