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Uhrenbeweger Teil 1
Ein Uhrenbeweger wird dazu verwendet, eine Automatikuhr, die nicht getragen wird - beispielsweise ein Sammlerstück - zu bewegen. Die Uhr würde sonst stehen bleiben und dabei ihre Ganggenauigkeit einbüßen. Sie wird auf einen Halter montiert, der mit Hilfe eines Elektromotors langsam um die Uhrenachse gedreht wird. Die Hauptfeder der Uhr bleibt damit ständig gespannt.
Uhrenbeweger Teil 2
Gute Uhrenbeweger sind in der Regel mit diversen Aufzugsprogrammen (= Drehprogrammen) ausgestattet. Diese Aufzugsprogramme werden nach der Anzahl der Umdrehungen pro Tag klassifiziert. Man spricht von engl.: TPD = Turns Per Day, Deutsch: UPT = Umdrehungen Pro Tag. Automatikuhren benötigen eine auf das eingebauten Uhrwerk (=Kaliber) abgestimmtes Programm.
Uhrenbeweger Teil 3
Die Aufziehdauer für ein bestimmtes Uhrenmodell richtet sich nach den Angaben des des Uhrmachers oder des Herstellers. Im technischen Datenblatt des eingebauten Kalibers ist im Allgemeinen auch die TPD und die Drehrichtung des Kalibers angegeben. Die meisten Automatik-Kaliber benötigen 500 bis 800 TPD.
Uhrenbeweger Teil 4
Eine Automatikuhr muss bewegt werden, weil die Schmiermittel in der Uhr bei längerem Stillstand zum Verharzen neigen und die wichtigen Teile des Uhrenmechanismus dadurch nicht mehr ausreichend geschmiert werden. Als Folge tritt deshalb Abnutzung und Gangungenauigkeit auf.
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